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Ergotherapeut/in

Dannica (28): "Ich kann die Arbeit mit Menschen und meine Kreativität miteinander verbinden."

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Eine halbe Stunde am Tag übt Lisa mit Jens rechnen. In einer Behindertenwerkstatt betreut sie den Mann mit Down-Syndrom. Ihr Job ist es, dafür zu sorgen, dass Jens im Alltag besser klarkommt. "Im Moment guckt er nicht nach Autos, bevor er über die Straße geht", erklärt Lisa. "Ich übe das mit ihm." Ein genauso wichtiges Ziel der Ergotherapie: Menschen mit Behinderung fit für einen Beruf zu machen, der zu ihnen passt.

Dass "die Ergos nur basteln", wie gerne gelästert wird, ist totaler Quatsch. "Wir zeigen Patienten mit den unterschiedlichsten Beeinträchtigungen wie sie sich selbst helfen können", sagt Marc Roders. Er ist Ausbildungsleiter und Dozent an der Ergotherapieschule in Lippoldsberg, wo Lisa lernt. "Nach der Therapie sind sie viel weniger auf ihre Angehörigen, Betreuer oder Pfleger angewiesen."

Lisa hat während ihrer Ausbildung auch schon mit querschnittsgelähmten Patienten gearbeitet. Das Praktikum in einer orthopädischen Klinik war für sie eine sehr intensive Erfahrung: "Wenn jemand definitiv gelähmt ist, und kein Gefühl zurückkommt, ist das schon heftig, da muss man erst mal mit klarkommen." Menschen, denen es schlecht geht, triffst du als Azubi in vielen sozialen und pflegerischen Berufen. Aber du lernst, damit umzugehen. In Lippoldsberg hilft dabei nicht nur das Lehrerteam, sondern auch eine Schüler-Supervision. Das sind regelmäßige Beratungsgespräche beim Psychologen oder Seelsorger während der gesamten Ausbildung.

"Man braucht in diesem Beruf schon eine gewisse innere Stärke", meint Ausbildungsleiter Marc Roders, "Dazu sollte man zuverlässig sein und gern eigenverantwortlich arbeiten." Mit teilweise gelähmten Patienten, die ihre Arme noch bewegen konnten, hat Lisa im Praktikum anziehen geübt. "Richtig schön ist es, wenn Patienten, die anfangs nur liegen konnten, sich später aktiv im Rollstuhl bewegen!", erzählt die 23-Jährige von ihren Erfolgserlebnissen. Wenn die Nerven im Körper nicht zu sehr verletzt sind, kann die Beweglichkeit tatsächlich langsam wiederkommen.

Das gibt's bei der Diakonie:

  • Schulische Ausbildung, keine Vergütung.
  • In manchen Bundesländern ist zwischen Examen und staatlicher Anerkennung ein Berufspraktikum gefordert. Dafür bekommst du eine Praktikumsvergütung.
  • Berufseinsteiger/in: 2.000 bis 2.300 Euro

Lisa interessiert sich für Körper und Seele

Ergotherapeuten kümmern sich auch um Menschen, die einen Schlaganfall gehabt haben, oder um Kinder, die Hilfe brauchen, damit sie sich gut entwickeln. Für jeden Fall gibt es eigene Therapien, die sie kennen und anwenden können müssen. Im ersten Ausbildungsjahr hat Lisa in der Berufsschule die Theorie dazu gelernt: ganz viel Medizin, Psychologie und Pädagogik. Im zweiten und dritten Jahr gab es je ein berufspraktisches Semester. Lisa war außer in der orthopädischen Klinik noch in einer Suchtklinik, ihre Azubi-Kollegen zum Beispiel in psychiatrischen Kliniken, Sonderschulen oder ergotherapeutischen Praxen für Kinder.

Eigentlich wollte Lisa übrigens Physiotherapeutin werden. Aber bei einem Info-Tag über soziale und pflegerische Berufe ist ihr klargeworden, dass sie sich nicht nur für den Körper, sondern für den ganzen Menschen interessiert - genau wie die Ergotherapie. "Außerdem liegt mir das Handwerkliche an dem Job", sagt sie, "ich arbeite gerne in der Holzwerkstatt." Die 23-Jährige reitet auch gern. Später möchte sie darum vielleicht in der Tiergestützten Therapie arbeiten. Dabei werden Patienten mit Tieren zusammengebracht - und das tut ihnen oft erstaunlich gut.

Kommentare

Eure bisherigen Kommentare:

Redaktion | Donnerstag, 1. März 2012 - 11:58

Liebe Tatiana, wenn Sie sich für freie Stellen in der Diakonie interessieren, finden Sie unsere Stellenbörsen für Fachkräfte hier: http://www.diakonie.de/stellenboerse-322.htm Wenn Sie sich für die Ausbildung zur Altenpflegerin interessieren, finden Sie hier unsere Ausbildungsstätten, wo Sie sich bewerben können: http://www.soziale-berufe.com/ausbildungsstaetten-navigator/?category=9#content Viel Erfolg!


OMOTA Tatiana | Donnerstag, 1. März 2012 - 9:32

Herzlichst, Damen und Herre Ich bin Tatiana Omota, rumänischer Staatsbürger Ich habe Erfahrung - Meine beruf ist Therapeutin - Akupressur & Reflexzonenmassage spezialisierten sehen können in Google: omota tatiana terapeut und Übersetzung Ich arbeite für Körper und Seele Ich kann mit Menschen zu arbeiten: Rehabilitation in der Skelett-Systems, des Nervensystems, endokrinen und metabolischen, krank im Bett, und andere. Ich kann was für die Alten pflege tun Von Ihnen Ein Ich Warte Antwort. vielen Dank Mit freundliche Grüsse